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7. Holzkirchner Radport-Nacht 2009
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Lokalmatadore im Pech (Bericht des Holzkirchner Merkur vom 3. August 2009)

Holzkirchen - Nur wenig Glück hatten die Lokalmatadore bei der Holzkirchner Radsportnacht. Sechs-Tage-Fahrer Christian Grasmann konnte bei den Profis nicht den erhofften Sieg erringen, und der Otterfinger Handbike-Fahrer Elmar Sternath schied nach einer Kollision vorzeitig aus.

Das Ziel war klar: Grasmann vom Team PSC RSV Irschenberg wollte am Samstagabend beim Eliterennen aufs Siegertreppchen fahren. Doch ein Platzregen unmittelbar vor dem Start machte ihm einen Strich durch die Rechnung. Die Fahrbahn war rutschig geworden. "Vor drei Wochen bin ich schwer gestürzt, und ich hatte deswegen Angst, mit Schwung in die Kurven zu gehen. Aber wenn man nicht der Schnellste in den Kurven ist, verliert man hier", kommentierte Grasmann das Rennen. Nach 100 Runden auf dem Parcours vor dem Bahnhof - das Rennen war um 20 Runden verkürzt worden - siegte Stefan Löffler vom RSC Kempten mit 31 Punkten. Er hatte sich aus einer Spitzengruppe gelöst, einen Rundengewinn verbucht und danach das Feld höchstpersönlich auf Trab gehalten. Die restliche Spitzengruppe, in der Grasmann enorm viele Führungsarbeit übernahm - konnte erst spät zum Feld aufschließen. Löffler zog noch einmal an und der etwas ausgepumpte Grasmann gab die Verfolgung schließlich zwei Runden vor Schluß auf. Seine 26 Punkte reichten zum zweiten Rang. Auf Platz drei fuhr Andreas Mayr mit 24 Punkten. "Die Entscheidung des Rennens ist gleich am Anfang gefallen. Bei den ersten Wertungen habe ich null und einen Punkt geholt. Ich habe dann schon mit Rang vier gerechnet, konnte mich aber noch nach vorne arbeiten" sagte Grasmann, der sich angesichts des gezeigten Kampfgeistes doch noch über seine Leistung freuen konnte. Tags zuvor hatte er bei der Ragsportnacht in Bruckmühl optimale Bedingungen vor gefunden und ein optimales Rennen gefahren: Rang eins.

Richtig Pech hatte Elmar Sernath. Bei Handbike-Rennen war der Paralympics-Teilnehmer nach einer Kollision ausgeschieden. Sternath war darüber tief enttäucht: "Ich hätte das Heimrennen gerne gewonnen und wollte damit meinen Fans etwas zurückgeben. Das wäre von meinem derzeitigen Leistungsvermögen durchaus realistisch gewesen." Ein anderer Fahrer war auf ihn aufgefahren, was das vorzeitige Aus für den Otterfinger bedeutete. "Bei meinem Rad waren Speichen gebrochen und ein Reifen geplatzt", erklärte er. Das Handbike-Rennen hätteursprünglich ein IPC-EuropaCup-Rennen sein sollen, "das einzige in Deutschland", wie RSLC-Vorsitzender Marcus Ernst betonte. Doch der Weltradsportverband UCI, in den die IPC onzwischen integriert ist, hatte für die Ausrichtung laut Ernst 2000 Euro an Gebühren gefordert. "Das können wir uns nicht leisten", sagte er.

Davon profitiert haben am Ende auch die Kinder, schließlich soll die Radsportnacht nach den Willen der Organisatoren ein Bürgerfest für die ganze Familie sein. Denn dafür war jetzt Platz im engen Zeitplan. Erstmals lobten sie den "Holzkirchner-EinradCup" in Zusammenarbeit mit dem TUS Holzkirchen aus. Die Kinder und Jugendlichen im Alter bis zu 17 Jahren mussten sich dabei in drei Disziplinen messen: im Hindernislauf, im Langsamfahren und im Sprint. Gut 30 Kinder und Jugendliche haben sich daran beteiligt. Miriam Ritter (15) aus Holzkirchen war begeistert - und wollte noch mehr: "Ich finde, man könnte auch Kunststücke verlangen", sagte sie nach dem letzen Lauf.

 

 

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Heiße Reifen - und am Rand geht's rund (Bericht Holzkirchner Merkur vom 3. August 2009)

Rahmenprogramm des Sport-Wettkampfs am Bahnhof egeistert Besucher - Festzelt und Kindergaudi

Holzkirchen - Trotz eines Gewitters endete die Radsportnacht spät. "Die meisten hier sind noch geblieben, um das Feuerwerk zu sehen", glaubt Organisator Georg Smolka vom RSLC Holzkirchen. "Das ist eine besondere Attraktion, denn das machen wir zum ersten Mal."

Hatte  den ganzen Nachmittag über die Sonne  vom Himmel gebrannt, so waren am Abend dicke Gewitterwolken am Horizont aufgezogen. Gegen 20 Uhr, kurz vor dem Startschuss zum Eliterennen, setzte ein Platzregen dem Treien vor dem Bahnhof ein jähes Ende. Doch die Besucher wollten sich ihre gute Laune icht verderben lassen. Sie feierten in den Zelten weiter. Smolkas sorgenvolle Blicke waren also umsonst. Niemand wollte wegen des Schauers nach Hause gehen.

Der Cheforganisator schätzt, dass über den Tag mehr als 3000 Besucher gekommen waren. Zwar sehen die Verantwortlichen die Radsportnacht auch als Werbung für die Sportart und ihren Verein an. Vor allem aber ist sie mittlerweile das zweitgrößte Ereignis im Ort nach dem Frühlingsfest. Und so kommen viele Gäste vorallem wegen des Rahmenprogramms. Das weiß auch RSLC-Vorsitzender Marcus Ernst. "Die Radsportnacht ist ein Bürgerfest. Besonders wichtig ist uns das Kinder- und Jugendprogramm."

Für die jungen Gäste war vieles geboten: Kinderschminken, Hüpfburg, Fußballtorwandschießen, um nur einiges zu nennen. So führte zum Beispiel die sechsköpfige Jugendgruppe von "Breaker-Andi", der im wirklichen Leben Sportstudent ist und Andreas Müller heißt, die neue Trendsportart Freerunning auf der Showbühne vor. Die Läufer müssen dabei mit akrobatischen und möglichst eleganten Einlagen Hindernisse auf ihrem Weg überwinden,zum Beispiel einen 1,50 Meter hohen Holzkasten.

Den Gästen hat das offensichtlich gefallen. Ingesamt 30 Jugendliche ließen sich von "Breaker-Andi" bei einem Workshop in die Kunst der Freerunnings einweihen. Am Abend feuerten Eltern und Verwandte ihre Sprösslinge an, die auf der Showbühne Tänze vorführten oder akrobatische Einlagen wie Feuerjonglagen zeigten. Obwohl es nach dem Platzregen immer wieder mal töpfelte, machten sie Stimmung, jubelten und applaudierten begeistert. Die Rechnung der Organisatoren war offensichtlich aufgegangen. "Wir kommen jedes Jahr gerne hierher. Ich finde es gut, dass es hier auch etwas für die Kinder gibt",sagt zum Beispiel Susanne Reiner aus Holzkirchen,die mit ihrer Tochter das Spektakel besuchte. Manche Besucher waren auch Schachtenbummler, so wie Anita Haas aus Feldkirchen-Westerham, die Fahrer Georg Busl aus Holzkirchen den Daumen drückte. "Am schönsten ist es,wenn man von den Fahrern jemanden kennt."

 

 

RSLC HOLZKIRCHEN (Bericht Holzkirchner Merkur vom 4. August 2009)

"Die richtige Größe gefunden"

Die Radsportnacht im Jahr 2007 war überdimensioniert, 2008 zu klein bemessen. Nun hat der RSLC Holzkirchen die richtige Größe fürsein Event gefunden. Das mein zumindest der Vereinsvorsitzende Marcus Ernst. "Mit dieser Größe passt es zu Holzkirchen. Alles hat super funktioniert."

Trotz der Großveranstaltung in der Heimatgemeide hat der RSLC Holzkirchen den einen oder anderen Fahrer zur 12-Stunden-Mountainbike-WM entsandt. Diese fand zeitgleich in Fischbachau statt. Mit Jakob Breu und Klaus Bialek waren sogar zwei Holzkirchner bei beiden Events dabei. Zum Rennen  der U19-Junioren verließen sie die WM und kehrten später wieder nach Fischbachau zurück. Dort gewannen sie mit ihrer Mannschaft den WM-Titel bei den Sechser-Teams.

 

 

7. Holzkirchner Radsportnacht 2009 war ein vollen Erfolg !
rsn2009Rasante Radrennen für Hobbyfahrer und Profis, Einradwettbewerbe, dazu ein unterhaltsames Rahmenprogramm mit Musik und Showeinlagen und zum Abschluss ein großes Feuerwerk – die Holzkirchner Radsport-Nacht war auch in diesem Jahr das Sommer-Event im Oberland. Zum siebten Mal verwandelte sich das Areal vor dem Bahnhof am Samstag, 1. August, in eine riesige Sportarena. Auf dem – für die Zuschauer wieder kostenlosen – Programm standen sieben Radrennen von den Schülern bis zu den Profis. Dazu veranstaltete der RSLC Holzkirchen zusammen mit dem TuS Holzkirchen die 1. Offene Einrad Landkreismeisterschaft Miesbach.

Die Radsport-Nacht ist nicht nur eine hochkarätige Sportveranstaltung, sondern ein Bürger- und Gemeindefest für die ganze Familie. „Freude an Sport und Spiel“, lautet das Motto unserer Organisatoren.

Während die Radrennfahrer auf der "Piste" um Punkte und Prämien sprinteten, konnten die Zuschauer im Innenraum der Arena allerlei kulinarische Köstlichkeiten geniessen, sich vom Unterhaltungsprogramm auf der Showbühne mitreißen lassen, sich im Funpark aktiv betätigen oder die packenden Sprintszenen auf der Videowand hautnah miterleben. Sechstage-Atmosphäre in Holzkirchen! So auch im nächstes Jahr 2010 wieder !

Die Wettkämpfe

>>Wettkampfprogramm
Die Veranstaltung begann um 14.30 Uhr mit der Eröffnung durch den Schirmherren sofort gefolgt durch das Radrennen der Schüler ab 5 bis 10 Jahre. Parallel dazu startete im Funpark der Dreikampf der 1. Offenen Einrad Landkreismeisterschaft Miesbach mit dem Hindernisrennen auf einem mit Hütchen markierten Kurs. Anschließend gingen die älteren Schüler auf die Strecke und ab 15.50 Uhr kämpften die Jugendlichen und Teams Holzkirchner Unternehmen, Behörden und Vereine um den Sieg. Die Jugendlichen der Klasse U19 folgte anschließend.
Während dieser Zeit versuchten die Einradler auf einer 10m langen Strecke möglichst langsam zu fahren, ohne absteigen zu müssen. Ab 17.45 Uhr waren die Handbiker des RSLC Holzkirchen mit ihren spektakulären Rennmaschinen auf der Strecke, die bei den Paralympischen Spielen in Peking so hervorragend abgeschnitten haben. Das Show-down der Einradler folgte um 18.30 Uhr mit dem abschließenden Sprintwettbewerb.
Beim Radrennen der Hobbyklasse um 19.15 Uhr konnten ambitionierte Radrennfahrer selbst ins Geschehen eingreifen. Den sportlichen Höhepunkt brachte wie immer das Radrennen der Elitefahrer und Profis um 20.15 Uhr

Das Rahmenprogramm
Ebenso abwechslungsreich wie die sportlichen Wettkämpfe waren die Darbietungen des Rahmenprogramms. Im Innenraum des Bahnhofsareals mit der großen Showbühne als Mittelpunkt kommen vor allem die Kinder auf ihre Kosten, Angebote wie ein Wettbewerb auf einem Geschicklichkeits Parcours ab 16.00 Uhr, Kinderkarussel, Hüpfburg, Kinderschminken, die Vorführungen der Rettungshundestaffel und vieles mehr garantieren einen unbeschwerten Nachmittag für die ganze Familie. Auch zahlreiche Holzkirchner Firmen und Vereine präsentierten ihr Angebot.
Auf und vor der Showbühne führten die Breaker Andi & Co ihre atemberaubende Freestyle Akrobatik vor. Eine erste Einführung ins Freerunning konnten sich Interessenten in einem Workshop ab 18.30 Uhr geben lassen.
Das kulinarische Angebot bot die bewährten Grillspezialitäten, dazu französische Crêpes und italienische Antipasti, Bier und Cocktails zu späterer Stunde. Den Abschluß bildete das große Feuerwerk kurz nach 22.00 Uhr.

 

 

 

 

Aktualisiert ( Donnerstag, den 06. August 2009 um 15:54 Uhr )
 

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