| Vier Holzkirchner laufen rund um die Zugspitze |
|
Das Trailrun Highlight Europas 24.-26. Juni 2011 in Grainau Basis-Infos:
Ultratail: 101km, 5474Hm Die Läufer hatten vorab die Wahl zwischen dem Ultratrail mit 101 km und 5.474 Höhenmetern (von ca. 450 Startern morgens um 7.15 Uhr erreichen 329 das Ziel: 38 Damen und 291 Männer ,
Supertrail 68,8km, 3140Hm oder dem Supertrail mit 68,8 km und 3.120 Höhenmetern teilweise Umrundung vom Weidach im Leutaschtal via Mittenwald nach Grainau). Von den insgesamt 750 Läufern kommen also nur 565 ins Ziel und müssen 1/4 aufgeben. Am Start sind Teilnehmer aus 25 Nationen, die allermeisten aus Europa, aber auch Läufer aus Südafrika, China und USA. In beiden Bewerben gelten die Alterskategorien:
Rainer Leyendecker (1956) zu seinem 7. Ultralauf in diesem Jahr. Mit dem beachtlichen 22. Gesamtplatz erläuft er sich bei diesem international gut besetzten Rennen den 2. Platz bei den Senior Master Men mit 9:21 Stunden unter den 39 Senioren ab 50 Jahren und mit einem Schnitt von 8:06 Minuten pro Kilometer.
Mit dabei ist auch das ultralauf-erfahrene Ehepaar Jane und Lewis Grundy, das erst vor einigen Wochen aus Schottland nach Holzkirchen zuzog und gleich den Draht zum RSLC fand. Lewis Grundy (1967) glänzt mit dem 7. Gesamtplatz und fantastischen 8:27 Std. und findet sich auf dem 3.Platz bei den Master Men der Kategorie 40-49 Jahre wieder. Rainer bei der Siegerehrung Jane Grundy (1964) läuft mit grandiosen 10:49 Std. als 13. Dame im Ziel ein und verpasst als 4. bei den Master Women nur knapp das Podium.
Aus Miesbach kommend, läuft Christian Bier (1959) mit 10:25 Std. auf den 51. Gesamtplatz und Platz 6 bei den Senioren Master Men.
Team aus Holzkirchen v. links: Rainer Leyendecker (2. Platz S-M-M), Jane Grundy (4. Platz M-W), Lewis Grundy (3. Platz M-M) Als einziger aus dem Kreis Miesbach absolviert der Holzkirchner Michael Merkel (1969) den noch viel schwereren Ultratrail und kommt nach 20:43 Std. als 178. Mann ins Ziel. In seiner der Klasse belegt er den 84. Platz bei den Master Men. Nachdem es in der Woche sehr wechselhaftes Wetter gab (starkes Gewitter am Mittwoch), hatte das Wetter sich am Samstag zum Start einigermaßen beruhigt. Die äußeren Bedingungen waren trocken, bewölkt und 8 Grad am Morgen. Die Temperaturen stiegen tagsüber in Tallagen auf 15 Grad. Zum Abend hin müssten dann die Athleten in den Bergen mit etwas Regen bei 2-3 Grad rechnen. Es war ein nahezu perfekt organisiertes Rennen - auch die rote Markierung des gesamten Trails, die Verpflegungsstellen mit Getränken, Essen und medizinischer Versorgung war sehr professionell. Wer an einem solchen extremen Lauf teilnimmt und ihn übersteht, benötigt nicht nur viel Power und konditionelle Stärke, sondern auch große mentale Kraft. Gegen 22:30 Uhr waren von den Ultraläufern erst 40 im Ziel. Alle andern waren noch weit und lang im Gebirge unterwegs. Vom Ziel im Kurpark Grainau konnte man die Lichtpunkte der Läufer (Stirnlampe) unterhalb der Alpspitze verfolgen, als sie sich auf dem Abstieg ins Tal befanden. Die Läufer, die in der Nacht auf Sonntag nach 2:30 die obere Partnachklamm erreichten, wurden aus Sicherheitsgründen aus dem Rennen genommen. Bis in die Morgenstunden (9:00 Zielschluss) am Sonntag kamen immer wieder abgekämpfte, aber erleichterte Läufer/innen ins Ziel. Beim Einlauf ins Zielzelt wurde jede/r mit Ankündigung und Beifall von den Moderatoren und Zuschauern empfangen. Dieses professionell von Plan B (einem renommierten Veranstalter für Ultralauf- und MTB-Rennen) organisierte Mega-Event begann am Freitag Mittag mit einer Laufmesse, der Registrierung der Teilnehmer und der Pasta-Party im Musikpavillon im Grainauer Kurpark und endete am Sonntag Mittag nach der großen Siegerehrung der jeweils drei besten Damen und Herren in den 3 Alterskategorien beim Ultra- und Supertrail. Viele Läufer/innen waren von dieser teils alpinen Herausforderung so begeistert, dass sie auch bei der 2. Auflage dieses Highlights in 2012 wieder dabei sein wollen. |
| Aktualisiert ( Freitag, den 01. Juli 2011 um 07:28 Uhr ) |




Rainer Leyendecker (1956) zu seinem 7. Ultralauf in diesem Jahr. Mit dem beachtlichen 22. Gesamtplatz erläuft er sich bei diesem international gut besetzten Rennen den 2. Platz bei den Senior Master Men mit 9:21 Stunden unter den 39 Senioren ab 50 Jahren und mit einem Schnitt von 8:06 Minuten pro Kilometer.
Alle drei werden an der Strecke sowie am Start und im Ziel bestens betreut von Wilfried Hackenbroich, dem Leiter der Laufsparte des Radsport-Laufclubs. Automobil und per Mountain Bike kommt er mehrmals in Talabschnitten an die Strecke, so dass die Läufer seines Teams bei Bedarf Kleidung bzw. Schuhe wechseln, Drinks und Snacks aufnehmen und neuste Infos über ihre Positionen bekommen können. Ein tolles Teamwork !
